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unsere geschichte

Jetzt & damals

Die Wurzeln von Merz b. Schwanen reichen zurück bis ins Jahr 1911.

In diesem Jahr gründete Balthasar Merz die Textilmanufaktur auf der Schwäbischen Alb.

2011

Gitta und Peter Plotnicki – Designer, Lebens- und Geschäftspartner aus Berlin – beleben die Marke neu, nachdem die Nachkommen des Gründers die Produktion eingestellt haben.

Ein über 90 Jahre altes Knopfleistenhemd der damaligen Marke fiel dem Paar auf einem Berliner Flohmarkt ins Auge und führte sie auf die Schwäbische Alb. Dort wurde der Flohmarktfund ursprünglich hergestellt.

Sie waren sofort verliebt und es kribbelte in den Fingern. Hier konnten sie ihre Leidenschaft für authentische Kleidungsstücke und ihre langjährige Expertise aus der Textilbranche mit ihrer Vision kombinieren. Die traditionelle Textilfertigungsweise wurde wieder zum Leben erweckt – mit einem modernen, nachhaltigen Konzept.

DIE TRADITION LEBT WEITER

‚‚Wir führen die Geschichte von Merz b. Schwanen fort. Wir verbinden originale mit modernen Produktionstechniken, hochwertige mit nachhaltigen Materialien sowie

authentische mit modernen Designs – stets im Einklang mit der Tradition der Marke." (Gitta Plotnicki)

Der schicksalhafte Fund

Der Baumwollstoff: weich, verwaschen, teils abgenutzt. Das Bündchen: gestrickt aus verschieden großen Maschen. Solch ein Textil hatten Gitta und Peter Plotnicki so noch nie zuvor gesehen.

‚‚Wir waren sofort fasziniert: vom Material, von den Dreieckseinsätzen unter den Armen und dem schönen Webetikett aus feiner Viskose. Und es gab keine Seitennähte.”, so Peter Plotnicki.

Sie hielten ein originales Arbeiterhemd aus dem Jahre 1911 in ihren Händen.

Gitta und Peter Plotnicki sind beide studierte Modedesigner, Peter zudem noch gelernter Herrenschneider. Sie wussten sofort, dass dieser Fund ein ganz besonderes Stück war.

Ein Glücksgefühl überkam sie.

Den beiden war augenblicklich bewusst, dass diese Rarität dazu bestimmt war, ihr Leben zu verändern.

Wiederbelebung

der sanften Riesen

Gitta und Peter reisten auf die Schwäbische Alb und trafen sich mit einem der letzten dort verbliebenen Textilproduzenten, Rudolf Loder.

Dieser überraschte die Plotnickis: Er führte sie in einen Raum. Darin standen authentische Rundwirkmaschinen aus dem letzten und vorletzten Jahrhundert. Unbenutzt und mit Staub bedeckt.

‚‚Gittas und Peters Idee fasziniert mich: Diese alten Maschinen wiederzubeleben, mit der Absicht einen neuen und zugleich traditionell hergestellten Jersey zu fertigen”, sagte Loder.

Rudolf Loder ist Textilproduzent mit Herz und Seele.

Zusammen begannen die Drei, ihre Idee in die Tat umzusetzen.


Ambition,

Geduld & Vertrauen

...sind der Schlüssel. 

Gitta und Peter gründeten ihren Hauptsitz in Berlin – der Stadt, wo sie bereits seit Jahren lebten. Während die beiden den Grundstein für Merz b. Schwanen legten, indem sie ihre erste Kollektion und die Vertriebsstrategie entwickelten, tüftelte Rudolf Loder beharrlich an den alten Maschinen in Albstadt.

Es dauerte ein ganzes Jahr, die komplexen Maschinen zu restaurieren. Bis heute ist es eine Herausforderung, Menschen zu finden, die diese alten Maschinen bedienen können.

Das Projekt wirbelte Staub in der alten Textilhochburg auf. Vor allem die Nachkommen von Balthasar Merz waren von der unternehmerischen Vision fasziniert. So boten sie den Plotnickis den ursprünglichen Markennamen ‚‚Merz b. Schwanen" an.

‚‚Wir waren begeistert. Auf einmal hielten wir mehr als ein Jahrhundert Unternehmensgeschichte in unseren Händen. Wir hätten uns keine bessere Unterstützung und Motivation vorstellen können.”, sagt Peter Plotnicki.

Im Januar 2011, passend zum hundertjährigen Jubiläum der Marke, präsentierte Merz b. Schwanen die erste Kollektion auf der internationalen Modemesse ‚‚Bread & Butter" in Berlin. Authentische Arbeiterkleidung aus den 20er, 30er und 40er Jahren als Inspiration zu nehmen und diese mit einem modernen Design zu kombinieren, war sofort ein großer Erfolg.

Gitta Plotnicki: ‚‚Wir führen die Geschichte von Merz b. Schwanen mit authentischen sowie modernen Stoffen und Designs fort. Dabei achten wir bei unserer Arbeit stets darauf, im Einklang mit der reichen Tradition der Marke zu bleiben.”


...und der Schwan?

Der Schwan ist ein Symbol für Energie, Schlichtheit und Freiheit.

Zudem steht er für ein Ende – gefolgt von einem neuen, guten Anfang.